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Der Netzpython, lateinisch python reticulatus wurde erstmals von Schneider 1801 beschrieben. Er lebt im feuchtwarmen Dschungel Südostasiens. Er kommt hoffentlich noch recht häufig vor und scheut den Menschen nicht. Oft wird er in der Nähe von Dörfern und Siedlungen angetroffen, selbst in der Metropole Bangkok wurde er gesehen. Das Verbreitungsgebiet kann der folgenden Abbildung entnommen werden: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Der Netzpython wird erst in der Dämmerung aktiv und kriecht dann stundenlang umher. Er sucht das Wasser ebenso auf wie er auf Bäumen klettert. Kleinere Exemplare sind besonders | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
häufig ruhend in Bäumen anzutreffen. Das Beutespektrum ist reichhaltig. Er ist nicht besonders wählerisch und frißt fast alles was bewältigt werden kann. Säugetiere von der Ratte bis zur Größe kleinerer Schweine stehen auf dem Speiseplan. Aufgrund der außerordentlichen Kraft einer großen Netzpython gilt immer großer Respekt gegenüber dieser Schlange zu bewahren. Auch ist der Netzpython in der Lage nicht nur sehr weit vorzuschnellen, auch ist er in der Lage weit über einen Meter hochzuschnellen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() | Zur Beuteerkennung besitzt der Netzpython wie ander Python- und auch Klapperschlangenarten Wärmerezeptoren. Diese tiefen Gruben liegen zwischen Nase und Auge und liefern der Schlange so ein Infrarotbild der Umgebung. Bei den Klapperschlangen wurde nachgewiesen, daß ein Temperaturunterschied von 0,003°C wahrgenommen werden kann. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Das Beutespektrum ist reichhaltig. Er ist nicht besonders wählerisch und frißt fast alles was bewältigt werden kann: Säugetiere von der Ratte bis zur Größe kleiner Schweine stehen auf dem Speiseplan. Aufgrund der außerordentlichen Kraft einer großen Netzpython gilt immer großer Respekt gegenüber dieser Schlange. Auch ist der Netzpython in der Lage nicht nur sehr weit vorzuschnellen, auch ist er in der Lage weit über einen Meter hochzuschnellen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vermehrung: Im Dezember findet die Paarung des Netzpython statt. Nach einer Trächtigkeitsdauer von ca. 81 Tagen werden im April ca. 18-49 Eier gelegt, welche jeweils ca. 250 g wiegen. Der Netzpython umschlingt anschließend die Eier und bewacht sie. In wieweit die Eier bebrütet werden ist noch nicht ganz sicher. Bei dem Felsenpython und Königspython wird das gleiche Verhalten beobachtet. Eine echte Temperaturerhöhung wurde beim Tigerpython, Buntpython, Amethystpython und beim Grünen Baumpython nachgewiesen. Nach einer Brutdauer von 55-94 Tagen schlüpfen die 75-79 cm langen und 160-170 g schweren Jungtiere. | ![]() | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Brütender Netzpython [3] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| [1] Dieter Schmidt, Schlangen, 1990, S. 93 [2] Hans-Günter Pezold, Die Anakondas, 1982, S. 28ff [3] Dieter Schmidt, Schlangen, 1990, S. 69 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||