Wie bei anderen glattgeschuppten Schlangen auch, so fällt der besondere Glanz der Schlangen auf, wenn das Licht in einem passenden Winkel auf sie trifft. Dieser Regenbogeneffekt ist es vielleicht, weshalb man denken könnte die Schlange sei naß und glitschig.

Die Grundfarbe des Python variiert von gelbbraun bis olivfarben. Auf dem Rücken findet man die typische netzartige Struktur, welche mit weißen Dreiecken durchzogen ist. Die Unterseite ist porzellan- bis gelblich gefärbt und leicht schwarz gesprenkelt.

Laut Trutnau soll sich die Farbe der Unterseite im Laufe des Tages leicht ändern. Ich habe diese Beobachtung noch nicht gemacht - doch wie oft schaut man sich schon die Unterseite der Schlangen an?!?

Der recht lange und spitze Kopf setzt sich vom Hals ab, jedoch nicht so stark wie man es von anderen Pythonarten her kennen mag. Im nebenstehenden Bild kann man auch die obere Kopfzeichnung des Netzpythons gut erkennen. Bei diesem Exemplar ist die schwarze Linie auf dem Kopf besonders gut zu erkennen.
Besonders in den USA ist es zur Mode geworden Netzpythons durch Inzucht zu vermehren und so, oder durch andere gezielte Zuchtmethoden, die seltensten Farbvarianten zu kreieren. Auch durch Kreuzung mit anderen Pythonarten werden diverse Hybriden gezüchtet. Ich bin der Meinung, daß die Reinheit der Arten erhalten werden soll. Trotzdem werde ich weiterhin diese Zuchtmethoden respektieren.

Die folgenden Bilder wurden mir freundlicher weise von Kevin, dem Webmaster von www.newenglandreptile.com zur Verfügung gestellt und zeigen einige verschiedene Varianten des Netzpython. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle.
AlbinoBurmesischer Python x Netzpython
"Jaguar"-Zeichnung
Sulawesi-Inselform

Diese Art zeichnet sich durch besondere Größe aus, insbesondere des Kopfes